Diese Analyse umfasst 10.695 Patentdokumente, die NAVER und verwandten Anmelderbezeichnungen zugeordnet wurden. Die Datensätze betreffen vor allem digitale Datenverarbeitung und geschäftsbezogene Informationssysteme. Weitere Schwerpunkte sind Bildverarbeitung, Robotik, Kommunikation, künstliche Intelligenz, Positionierung und Steuerung.

Die Ausgangsdatei enthielt am 8. Juli 2026 insgesamt 10.820 Zeilen. Erfasst waren koreanische und englische Anmelderbezeichnungen, frühere Bezeichnungen von NHN und NBP, LINE- und Yahoo-bezogene Mitanmelder, Gemeinschaftsanmeldungen sowie nicht einschlägige Suchtreffer. Nach dem Ausschluss von 125 eindeutig nicht einschlägigen Zeilen verblieben 10.695 Datensätze.
Die Bezeichnung „NAVER-bezogen“ dient ausschließlich der Auswertung dieses Datensatzes. Sie ist keine Feststellung über aktuelle Beteiligungs- oder Eigentumsverhältnisse. Einbezogen wurden in der Datei enthaltene Bezeichnungen von NAVER, NHN, NBP, NAVER LABS, NAVER WEBTOON sowie LINE- und Yahoo-bezogene Anmelderformen.
| Merkmal | Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
| Ausgangsdaten | 10.820 Datensätze | Alle Zeilen der Ausgangsdatei |
| Analyseset | 10.695 Datensätze | Nach Ausschluss von 125 nicht einschlägigen Treffern |
| Zeitraum | 1985–2026 | Anmeldedatum oder ersatzweise frühestes Prioritätsdatum |
| Als erteilt oder eingetragen bezeichnet | 6.894 (64,5 %) | Statusangabe der Ausgangsdaten |
| Durchschnittliche Zahl der Familienländer | 2,44 | Median 2; Höchstwert 19 |
Auswertungseinheit ist das einzelne Dokument. Dieselbe Erfindung kann mehrfach enthalten sein, wenn Veröffentlichungen oder Erteilungen in mehreren Ländern getrennt erfasst wurden. Die Zahlen entsprechen daher weder der Anzahl eindeutiger Erfindungen noch der Anzahl derzeit wirksamer Patentfamilien.
Für 2008 enthält der Datensatz 790 Dokumente. Die Unterlagen aus diesem Zeitraum betreffen unter anderem Portalsuche, Werbung, Onlinespiele, Communities und Content-Dienste. Nach niedrigeren Jahreswerten von 2009 bis 2014 folgt ein weiterer Zeitraum mit höheren Dokumentzahlen: 678 im Jahr 2020, 750 im Jahr 2021 und 606 im Jahr 2022.
Die Dokumente aus den Jahren 2020 bis 2022 erfassen zusätzlich Cloud-Betrieb, Empfehlungs- und Generierungssysteme, Robotik, autonome Bewegung, Computer Vision, Sprachverarbeitung und Netzwerksicherheit. Klassifikationen und Titel belegen die in den veröffentlichten Dokumenten behandelten Technologien. Sie erlauben für sich genommen keine Aussage über Forschungsaufwendungen, Produktumsätze oder den wirtschaftlichen Wert einzelner Rechte.

Auf NAVER entfallen 6.684 Datensätze. Die normalisierten Gruppen enthalten außerdem 1.271 Dokumente von NAVER Cloud oder NBP, 920 von NAVER LABS, 852 unter früheren NHN-Bezeichnungen, 398 mit LINE- oder Yahoo-Bezug und 355 von NAVER WEBTOON.
Die Gruppen weisen unterschiedliche technische Konzentrationen auf. Dokumente von NAVER Cloud und NBP betreffen häufig Infrastruktur, Sicherheit, verteilte Verarbeitung und den Betrieb von Diensten. Bei NAVER LABS finden sich Robotik, autonome Bewegung, Positionierung und sensorbasierte Systeme. NAVER WEBTOON sowie LINE- und Yahoo-bezogene Datensätze betreffen unter anderem Content-Auslieferung, Messaging, Werbung, Zahlung, Empfehlung und Benutzerschnittstellen. Für rechtliche Prüfungen sind der tatsächliche Anmelder und gegebenenfalls Übertragungen im Einzelfall zu kontrollieren.

| Code | Dokumente | Anteil |
|---|---|---|
| KR | 6.561 | 61,3 % |
| JP | 1.844 | 17,2 % |
| US | 1.389 | 13,0 % |
| WO | 582 | 5,4 % |
| CN | 231 | 2,2 % |
| EP | 88 | 0,8 % |
Koreanische Dokumente machen 61,3 % des Datensatzes aus. Auf Japan, die Vereinigten Staaten und PCT-Veröffentlichungen entfällt der größte Teil der übrigen Dokumente. Ein Eintrag in einer Jurisdiktion belegt nicht, dass dort noch ein wirksames Recht besteht. Hierfür müssen Familienbeziehungen und aktueller Rechtsstand auf Anmeldungs- oder Patentebene geprüft werden.

Die Ausgangsdaten weisen 6.894 Dokumente und damit 64,5 % des Analysesets als erteilt oder eingetragen aus. Daneben sind 1.593 erloschene, 598 zurückgewiesene, 366 zurückgenommene und 199 aufgegebene Dokumente verzeichnet.
Diese Angaben beschreiben den Verfahrensstand des einzelnen Dokuments. Ein Erlöschen kann auf dem Ablauf der Schutzdauer oder auf einer unterbliebenen Gebührenzahlung beruhen. Zurückweisung, Rücknahme und Aufgabe können unterschiedliche rechtliche oder geschäftliche Gründe haben. Aus der Statusangabe lässt sich nicht ableiten, ob andere Familienmitglieder noch anhängig oder wirksam sind.

G06F ist mit 3.995 Dokumenten als Haupt-IPC4 die häufigste Unterklasse. Nach der aktuellen IPC betrifft G06F die elektrische digitale Datenverarbeitung. Die zugeordneten Dokumente behandeln unter anderem Informationssuche, Datenbankbetrieb, verteilte Verarbeitung, Benutzerschnittstellen, Verarbeitung natürlicher Sprache, Softwareausführung und Computersicherheit.
In den Ausgangsdaten gehören 2.041 G06F-Dokumente zur historischen Gruppe G06F 17. Davon entfallen 1.319 auf G06F 17/30, die in früheren IPC-Ausgaben Informationssuche und Datenbankstrukturen erfasste. Typische Dokumente betreffen Suche und Abruf, Synchronisierung zwischen Geräten, Verarbeitung von Webdaten und Standortbestimmung. Weitere relevante Gruppen sind G06F 16 mit 418 Dokumenten zu Informationssuche und Datenbankstrukturen nach neueren Klassifikationen, G06F 3 mit 409 Dokumenten zu Ein- und Ausgabe sowie Benutzerinteraktion, G06F 21 mit 184 Dokumenten zur Sicherheit und G06F 40 mit 143 Dokumenten zu natürlichsprachlichen Daten.
Der Datensatz umfasst mehrere IPC-Ausgaben. Ältere Codes können später geändert oder ersetzt worden sein. Für eine aktuelle Recherche sind deshalb auch Nachfolgecodes sowie Ansprüche und Beschreibung der einschlägigen Dokumente zu prüfen.
G06Q ist mit 2.845 Dokumenten als Haupt-IPC4 die zweithäufigste Unterklasse. Sie betrifft Informations- und Kommunikationstechnik, die speziell für administrative, kommerzielle, finanzielle, leitende oder überwachende Zwecke angepasst ist.
Auf G06Q 30 entfallen 1.555 Dokumente. Sie behandeln Handel, Marketing, Werbung, Produktinformation, Bestellung und zugehörige Transaktionsprozesse. Die größten exakten Codegruppen sind G06Q 30/00 mit 613 und G06Q 30/02 mit 502 Dokumenten. Typische Titel betreffen Werbeauslieferung, Analyse von Produktbewertungen, Bestellvermittlung und Dienste für Echtheitszertifikate.
G06Q 50 umfasst 954 Dokumente und betrifft auf bestimmte Branchen oder Dienste zugeschnittene Informations- und Kommunikationstechnik. Beispiele sind Content-Auslieferung, Community-Dienste, Beratung und weitere sektorspezifische Betriebsabläufe. Außerdem enthält der Datensatz 157 Dokumente in G06Q 10 zu Verwaltung und Management, 71 in G06Q 20 zu Zahlungsarchitekturen und -protokollen sowie 38 in G06Q 40 zu Finanzprozessen.
G06F und G06Q können verschiedene Aspekte desselben Systems bezeichnen. G06F erfasst die technische Datenverarbeitung, Suche, Schnittstelle oder Sicherheitsfunktion. G06Q bezeichnet den administrativen, kommerziellen, finanziellen oder dienstleistungsbezogenen Prozess, für den das System eingesetzt wird. Der Schutzbereich ergibt sich aus den Patentansprüchen und nicht aus der IPC-Zuordnung.
Weitere häufige IPC4-Unterklassen sind G06T mit 563 Dokumenten zur Bilddatenverarbeitung, H04N mit 469 zu Bildkommunikation und Medientechnik, B25J mit 370 zu Manipulatoren und Robotik sowie H04L mit 279 zur digitalen Kommunikation. Hinzu kommen Dokumente zur Sprachverarbeitung, zu maschinellen Lernmodellen, Positionierung und Steuerung.

Unter den Dokumenten von 2024 bis 2026 erscheint G06F in 116 und G06Q in 99 Datensätzen. B25J ist in 77, G06T in 74 und G05D in 43 Datensätzen vertreten. Damit erfassen die jüngeren Veröffentlichungen digitale Datenverarbeitung und geschäftsbezogene Systeme ebenso wie Robotermanipulatoren, Bildverarbeitung und die Regelung nichtelektrischer Größen.
Die jüngsten Werte sind unvollständig, weil Patentanmeldungen regelmäßig erst etwa 18 Monate nach der Anmeldung veröffentlicht werden. Die Zahlen eignen sich zur Beobachtung von Veröffentlichungen zu Robotik, Bildverarbeitung und Steuerung. Sie belegen weder eine Verdrängung anderer Technikfelder noch einen Rückgang der gesamten Anmeldetätigkeit.
Der Datensatz ermöglicht Vergleiche nach normalisierter Anmelderbezeichnung, Anmeldejahr, Jurisdiktionscode, Rechtsstandsangabe und IPC-Klassifikation. Er belegt keine aktuelle Inhaberschaft, keinen durchsetzbaren Schutzbereich, keine konsolidierte Patentfamilie und keine Handlungsfreiheit. Dafür sind bibliografische Daten, Rechtsstand, Familienbeziehungen, Übertragungen und Ansprüche der maßgeblichen Patentdokumente gesondert zu prüfen.
Die IPC-Beschreibungen folgen der Internationalen Patentklassifikation der WIPO. Wegen des Zeitraums von 1985 bis 2026 müssen Änderungen der Klassifikation bei einer aktuellen Recherche berücksichtigt werden.