Ein koreanisches Patentportfolio wird anhand einer vollständigen Aktenliste, amtlicher Fristen, Anspruchsumfang, Kosten, Inhaberschaft und geschäftlicher Nutzung verwaltet. Die Arbeitsdatei muss mit den amtlichen Registern abgeglichen werden.

Aktenstammdaten
Für jede Akte werden interne und amtliche Nummern, Titel, Anmelder und Inhaber, Erfinder, Prioritäten, Familienmitglieder, Vertreter, Status, nächster Vorgang, Prüfungsstand und Jahresgebührenverantwortung erfasst.
Fristen
Besonders zu kontrollieren sind PCT-Nationalphase, Prüfungsantrag, Bescheidserwiderung, Nachprüfung oder Beschwerde, Teilanmeldung, Registrierungsgebühr und Jahresgebühr. Amtliche Frist, interne Weisungsfrist, Verlängerbarkeit und verantwortliche Person werden getrennt gespeichert.
Anspruchs- und Produktzuordnung
Die Verwaltung sollte nicht nur Titel und IPC enthalten. Unabhängige Ansprüche sind aktuellen Produkten, Herstellungsverfahren, Lizenzprogrammen, Standards und beobachtbaren Wettbewerbsmerkmalen zuzuordnen.
Kosten und Entscheidungen
Budgetpositionen werden nach Übersetzung, Anmeldung, Prüfung, Erwiderung, Teilanmeldung, Rechtsmittel, Registrierung und Jahresgebühren getrennt. Vor höheren Jahresgebührenstufen ist zu prüfen, ob das Recht aktuelle Produkte, Lizenzierung oder Durchsetzung unterstützt.
Berichterstattung
Der regelmäßige Bericht zeigt neue amtliche Vorgänge, Fristen der nächsten 90 Tage, benötigte Entscheidungen, Kosten, Statusänderungen und Ausnahmen. Eine reine Liste ohne Entscheidungsbedarf und Verantwortlichen genügt nicht.
Datenqualität
Namensänderungen, Übertragungen, Fusionen, Vertreterwechsel und Familienbeziehungen werden anhand amtlicher Belege aktualisiert. Ein Portfolioexport wird regelmäßig mit KIPRIS und den internen Dateien abgeglichen.